Software, Planung, Gutachten
Herzlich Willkommen auf den Seiten der IDU Ingenieurgesellschaft für
Datenverarbeitung und Umweltschutz mbH.
Wir laden Sie ein, mit Hilfe dieser Präsentation unser Unternehmen kennen zu
lernen bzw. Neuigkeiten zu erfahren. Bitte schicken Sie uns eine Mail oder rufen
Sie uns an, wenn Sie weitere Informationen benötigen.
Are we ready?
Diese Frage stellen wir uns manchmal - in abgewandelter Form auch unsere
Kunden, Entwicklungspartner oder Wettbewerber.
Meistens hängt an der Frage noch die Bezeichnung einer Initiative oder eines
(sich entwickelnden) Standards. INSPIRE, XPLANUNG, ALKIS, Doppik, SOA usw. seien
hier als allseits bekannte Platzhalter genannt.
Als Softwareentwickler wissen wir, dass wir eigentlich nie so richtig
fertig/bereit sind. Und auch wenn es um das allgemein übliche Selbstlabeling "Ready
for anything" geht, sind wir uns unsicher.
Selbstverständlich können wir mit den diversen Spezifikationen, mit den XSD´s
und Schematransformationen umgehen. Das ist unser Handwerk, das beherrschen
wir.
Selbstverständlich testen wir unsere Produkte gegen einschlägige
INSPIRE-Portale, lassen unsere GDI-Infrastrukturkomponenten durch unabhängige
Institutionen monitoren und können aus den durch uns in relationale Strukturen
überführten ALKIS-Daten Liegenschaftskarten malen oder verwalten Auszüge daraus
in unserer eigenen Objektdatenbank "Puzzle".
… aber sind wir deshalb "ready for ...?" ...
Sicher sind wir bereit und in der Lage die etablierten Standards normkonform
und bidirektional zu unterstützen. Hier sprechen unsere cardo-Komponenten, die
in den GDI mehrerer Bundesländer erfolgreich werkeln, eine deutliche Sprache.
Aber so richtig zufrieden sind wir erst, wenn sich die Standards in
Kundennutzen materialisieren. D.h. es braucht neben dem Beherrschen der
Werkzeuge vor allem auch die Ideen, wie sich diese Standards in plausible
Anwendungen überführen lassen.
Das bloße Nutzen eines Standards ist nicht automatisch zielführend - z.B WMS
in Publikumsportalen. Gefragt sind Ideen zur effektiven Nutzung, jetzt hier und
heute.
Hier haben wir vor einiger Zeit mit intelligenten Caching-Lösungen die
Wartezeit auf WMTS verkürzt. Dieser neue und interessante Standard findet
sich jetzt zusammen mit WMS, WFS und den Metadatenkomponenten im
Standardlieferumfang unseres cardo.
Mit dem bei uns und unseren tschechischen Partnern in Entwicklung
befindlichen Tourismusportal "NISA:GO" glauben wir, wieder neue Maßstäbe für den
Einsatz von gecachten WMS-Diensten über Ländergrenzen hinweg, setzen zu
können.
Unser Datenmanagementsystem cardo.Puzzle verbindet unter anderem mehrsprachige
Datenquellen aus unterschiedlichsten Fachsystemen. Alle Funktionen diese
Objektdatenspeichers stehen als SOAP-Dienste bereit (Import, Export, Recherche
usw.)
Mehrsprachigkeit von (Geo)Portalen, nebenbei bemerkt auch ein
Inspire Thema, ist für uns mehr als nur die Übersetzung der Oberfläche.
Unser VAS (Veranlagungssystem für Förderabgaben) stellt eine
komplette SOA-Infrastruktur für die Erhebung der Feldes- und Förderabgabe in
Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg zur Verfügung.
... Are we ready? ...
Ja wir sind bereit, gemeinsam mit unseren Kunden neue interessante
Herausforderungen anzunehmen und dabei die einschlägigen Standards wo sinnvoll
und/oder erforderlich einzusetzen.
Wir freuen uns auf Ihre Meinungen und Diskussionen zu diesem Thema.
Projekt Klimafolgenmanagement erfolgreich
abgeschlossen
Am 5.7.2011 wurde das Projekt Regionales Management von
Klimafolgen in der Metropolregion Hannover - Braunschweig - Göttingen -
Wolfsburg in Hannover der interessierten Öffentlichkeit präsentiert.

12 Institutionen, die unterschiedliche Fachsapekte zur Prognose, zur
Abschätzung der Wirkungen und zur Entwicklung von Anpassungsstrategien
einbringen konnten waren an diesem Projekt beteiligt. Die IDU übernahm die im
Auftrag der GEO-NET Umweltconsulting GmbH aus Hannover die Implementierung des
Web-Portals.
Diese beinhaltet neben der Präsentation des Ist- und Prognosesituation für
die einzelnen Untersuchungsparameter auch ein komplexes
Entscheidungsunterstützungssystem, welches sogenannten Hot-Spots der erwarteten
Veränderungen präsentiert und mögliche Anpassungsstrategien aufzeigt.
Diese Werkzeug wurde insbesondere zur Unterstützung des Diskussionsprozesses
zwischen den relevanten Akteure in der Metropolregion Hannover über die
künftigen Strategien der Regionalentwicklung konzipiert und umgesetzt. Technisch
beruht die Portalseite auf dem bereits in anderen Projekten bewährten CMS Wilma,
dem cardo-Basissystem sowie der intensiven Nutzung des cado-Map-Controls.
Das Auskunftssystem ist durch eine hohe Flexibilität bei der
Informationsgewinnung gekennzeichnet. Dazu war es erforderlich, die zu
präsentierenden Fachaspekte jeweils zur Laufzeit aus der Datenhaltungskomponente
(PostgreSQL) abzufragen.
Allein die Ergebnisse der Berechnung der Klimaszenarien führten zu 86 Mio.
Tabelleneinträgen. Diese galt es dann für bestimmte Untersuchungszeiträume und
-aspekte zu extrahieren, zu mitteln und zu präsentieren.
Als Grundkarten fanden die duchaus perfomanten und gestalterisch
ansprechenden Kartendienste des LGN Verwendung.
Ein kleines youtube-Video unserer
hannoveraner Kollegen demonstriert die Nutzung des
Entscheidungsunterstützungssystems.
11. Zittauer Umweltsymposium
Das 11. Zittauer Umweltsymposium
fand am 13./14. April 2011 im Bischof - Benno - Haus in Bautzen
(Schmochtitz) statt. Allen Vortragenden, Gästen, dem Team des
Bischof-Benno-Hauses und nicht zuletzt der Jindrich-Staidl-Combo ein herzliches
Dankeschön. Die Vorträge und einige Schnappschüsse stehen auf dieser Seite
unter der Rubrik Veranstaltungen - 11. Zit.
Umweltsy. bereit.
THEMA: Wandern in der Euroregion Neiße und die Mühen
der Ebene
Was machen eigentlich die IDU-Entwickler wenn gerade mal kein neues Geoportal
in Betrieb geht, kein cardo-Update drängt und kein IDU-Ausflug ins Haus
steht? Darüber wollen wir heute berichten. Natürlich gäbe es jeden Tag noch
ein cardo-Feature anzubauen, eine Verschönerung vorzunehmen oder auch die
Dokumentation zu schärfen. Das passiert auch alles - aber manchmal
stehen grundlegende Entwicklungen an, die uns ganz schön in Atem
halten.
Einige größere und interessante Projekte bieten uns die Möglichkeit, unsere
Basissoftware deutlich weiter zu entwickeln. Wir werden darüber zum diesjährigen
IDU-Symposium am 13. und 14.April in Schmochtitz berichten. An dieser Stelle
werfen wir erst mal einen Blick hinter die Kulissen des Projektes NISA:GO.
Im Rahmen dieses Auftrages entwickeln wir in Kooperation mit tschechischen Partnern die Backendkomponenten
und das Web-Frontend eines integrierten Verkehrs- und Tourismus- Informations-
und Planungssystems für das Gebiet der Euroregion Neiße. Auftraggeber ist der
Zweckverband Nahverkehr Oberlausitz Niederschlesien und der Kraj Liberec.
Die Umsetzung basiert auf den Konzepten unserer Partner von der Syncwork AG.
Obwohl wir noch mitten drin stecken und gerade den Prototypen der
Web-Anwendung fertigstellen, hat sich im Backendbereich schon eine Menge getan.
Eine große Herausforderung war und ist die gemeinsame grenzüberschreitende
Erfassung, Verwaltung und Pflege der Daten zur touristischen Infrastruktur, die
das Rückgrat für die Planungsfunktionen bilden. Hier reicht das Spektrum von
Beherbungsbetrieben über Wanderwege bis zu Dorfmuseen und Skipisten.
Und natürlich fängt man weder in Tschechien noch in Deutschland "bei Null"
an. Diverse Datenbanken und Verzeichnisse existieren, die unter verschiedenen
Nutzungsaspekten entwickelt wurden. Eine gleichberechtigte und dem geplanten
Verwendungszweck der Daten angemessene Sicht auf die Bestände zu schaffen und
gleichzeitig die Voraussetzungen für eine nachhaltige Pflege der Daten zu
schaffen ist eine enorme Herausforderung. Schon die Abstimmung hinsichtlich
Semantik und Relevanz der existierenden Datenstrukturen war aufwendig.
Darauf aufbauend wurden hierarchische Objektstrukturen modelliert, die als
gemeinsame Grundlage für das grenzüberschreitende Informationssystem dienen
sollen. Bei der technischen Umsetzung kommt wieder cardo.Puzzle zum Zuge: Bei der
Implementierung komplexer Objektmodelle hatte sich Puzzle schon im Projekt für die
Sächsische Energieagentur SAENA bewährt. Damals wurden die Voraussetzunge
geschaffen, dass nach der Modellierung im Puzzle automatisch eine interaktive
Pflegeoberfläche und eine SOAP-Schnittstelle zur Datenanalyse und -recherche
bereit stehen. Im aktuellen Projekt mussten wir noch einmal weiter ausholen.
Diesmal ging es um die automatisierte Datenbeschreibung durch ein XSD-Dokument
und die Bereitstellung einer SOAP-Schnittstelle zur automatisierten Pflege der
Daten. Es ist leicht vorstellbar, dass die Probleme beim Einfügen/Ändern/Löschen
von Objekten in hierarchischen Strukturen nicht trivial sind. Kommt dan
noch die Durchsetzung der jeweiligen - im cardo sehr detailliert festlegbaren-
Benutzerrechte hinzu, wird es anspruchsvoll. Jetzt sind wir da durch und die
ersten Tests der automatisierten Datenpflege über die neue Schnittstelle sind
erfolgreich absolviert.
Damit haben wir zwar noch keinen Punkt auf die Karte gemalt aber ein
mächtiges Werkzeug für effizientes Datenmanagenet in hetrogenen Umgebungen
entwickelt. Mit dem neuen Puzzle könne wir unseren Kunden eine umfassende und
robuste Plattform für den Aufbau von Fachanwendungen anbieten. Die
Objektstruktur und Logik kann interaktiv modelliert werden und damit stehen alle
Werkzeuge zur Datenbeschreibung, Pflege und Nutzung bereit. Ja und den Punkt auf
die Karte des Geoportals setzen wir dann auch noch.
Sprechen Sie mit uns über die neue cardo.Puzzle-Welt. Die Kollegen
Neidt, Major und Höhne freuen sich auf die Diskussion von Einsatzszenarien in
Ihrem Hause.
Start für "Energieportal-sachsen.de" der Saena
Ab dem 10.12.2010 steht das Energieportal-Sachsen auf Basis von cardo.Map3 und Puzzle der Öffentlichkeit zur
Verfügung.
Seit kurzem sind die Kartenanwendungen im Webauftritt der SAENA GmbH für die Öffentlichkeit zugänglich.

Hier gibt es umfangreiche Informationen zum Thema Energieeffizienz,
Erneuerbare Energien und Klimaschutz in Sachsen. Die Kartendarstellungen werden
durch das cardo.MapControl realisiert.
Doch im Hintergrund kümmert sich cardo um eine Vielzahl weiterer Aufgaben.
Selbstverständlich kann das cardo-Kernsystem für die Bearbeitung und Verwaltung
aller Geodatenbestände genutzt werden.
Interessant: Die Verwaltung aller den textuellen und grafischen Darstellungen
zu Grunde liegenden Daten erfolgt im Modul cardo.Puzzle. Dieses konnte einmal
mehr seine Flexibilität und Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen.
Bei cardo.Puzzle handelt es sich um ein objektorientiertes
Datenmanagementsystem, das eine flexible Objektdefinition inklusive
Vererbungsfunktionen und Rechteverwaltung über eine einheitliche und gut
strukturierte Oberfläche anbietet.
Ausgangspunkt dieser Entwicklung war das IKX, welches bei vielen Kunden schon
im Bereich der Metadatenverwaltung genutzt wird. Der Charme des Systems besteht
darin, dass die Objektdefinition und Rechtevergabe mit wenigen Mausklicks
erledigt werden kann, die Ergebnisse unmittelbar im cardo, im cardo.Map oder
über die dynamische SOAP-Diensteschnittstelle in der jeweiligen Anwendung
sichtbar werden.
Konkret bedeutet das, dass das Hinzufügen eines Attributes zu einer
Objektdefinition dazu führt, dass die generische Pflegeoberfläche automatisch um
eine Eingabemöglichkeit für das Attribut erweitert wird, das Feld
suchbar/findbar wird und in der Anwendung ohne weiteren Programmieraufwand
sichtbar wird.
Das integrierte cardo-Rechtesystem kümmert sich um Administration und
Durchsetzung der Benutzerrechte sowohl für die Geo- als auch für die
Sachdaten.
LAI - Leitungsauskunft im Internet
Nach fast einem Jahr angestrengter und spannender Projektarbeit stehen zwei
Projekte unmittelbar vor dem Abschluss. IDU entwickelte mit weiteren Partnern im
Auftrage der Beteiligungs- und Betriebsgesellschaft Bautzen mbH eine
unisverselle Plattform zur Unterstützung des gesamtene Workflows bei
Medienauskünften über Internet von der Bestellung über die automatisierte
Ploterzeugung und den Versand bis zur Langfristarchivierung. Das Projekt
wurde für und gemeinsam mit der ENSO Netz AG sowie den Energie- und Wasserwerken
Bautzen mbH umgesetzt.

Der Grundgedanke der neuen LAI-Lösung besteht darin, den Workflow der
Anfragestellung, -bearbeitung, -auslieferung konsequent vom jeweiligen GIS zu
trennen, das für die Verwaltung der Leitungsbestände zuständig ist. Die
GI-Systeme werden immer dann, wenn Analyseaufgaben oder Ploterzeugungen
anstehen, angefragt. Dazu stehen in den meisten Systemen standardisierte und
nichtstandardisierte Diensteschnittstellen zur Verfügung. Das alles umfasst nur
20% der eigentlichen Lösung. Alles andere von der Nutzerverwaltung, über die
Bestellung im Internet, der Vorgangsverwaltung und Beteiligung, der digitalen
Auslieferung bis hin zur Archivierung der Auskünfte existiert unab¬hängig von
der jeweils vorgefundenen Infrastruktur und ist so flexibel umgesetzt, dass die
konkreten Abläufe in den einzelnen Unternehmen im System parametrisiert werden
können. Auch dazu steht ein detailliertes und robustes Administrationswerkzeug
zur Verfügung. Das System hat bislang GIS-Schnittstellen zum Smallworld-System
und zu cardo. Netzbetreiber, die diese Systeme im Einsatz haben, können
unmittelbar diese moderne und kostensparende Form der Erteilung von
Bestandsauskünften nutzen. Für weitere GI-Systeme sind Schnittstellen in
Vorbereitung.
Weitere Infomationen zur LAI aber auch zur Platforminfrastrukturauskünfte
sind hier zu finden.
Für Fragen zu LAI und PIA stehen Herr Major und Herr Bothmer zur
Verfügung
Klicks die nachdenklich machen
Wenn man im Themenstadtplan Dresden auf ein Objekt klickt erscheint wie
gewohnt der Maptip und man erhält Detailinformationen über Öffnungszeiten oder
Parkplatzbelegungen. Wenn man im Onlinekartenwerk
Dresden 1945 der Historikerkommission Dresden auf einen Punkt in der
Nähe des Altmarks klickt, wird die Anzahl der geborgenen Toten mit 39 angegeben.
Wen interessieren solche Daten?

Als uns Matthias Neutzner, Mitglied der Dresdner Historikerkommission und
langjähriger Partner in unterschiedlichsten GIS-Projekten vor etwa 3 Jahren
ansprach, ob wir unsere GIS-Werkzeuge und ein Stück Zeit für ein Projekt zur
möglichst genauen Bestimmung der Zahl der Luftkriegstoten in Dresden zur
Verfügung stellen wollen, stellte sich auch bei uns die Frage, ob es nicht egal
sei, ob 20.000 oder 50.000 Menschen während der Luftangriffe der Alliierten den
Tod gefunden hatten. Jeder einzelne Tote ist Grund genug, sich immer wieder,
jeder nach Kräften und auf seine Weise, für friedliches und gedeihliches
Zusammenleben von Menschen und Völkern einzusetzen. Die Diskussionen und
Beschäftigung mit dem Gegenstand ließen uns lernen, dass es bei dem Projekt
natürlich um wissenschaftliche Tatsachenfindung ging, diese Tatsachen dann aber
für die seit langem geführte öffentliche Diskussion um die Form und Inhalt des
Erinnerns an die Tragödie des 13.Februars 1945 durchaus wichtig sind. Es lohnt
sich den Bericht
der Historikerkommission vom 17.März 2010 genauer durchzulesen und auch die
zahlreichen Veröffentlichungen die den Bericht behandeln und bewerten.
Insbesondere in den Reaktionen auf den Bericht wird deutlich, welche wichtige
Rolle die Zahl der Toten in den verschiedenen Standpunkterläuterungen spielte
und spielt. Wir sind heute auch ein wenig stolz, mit unserem cardo einen
kleinen Beitrag zur Unterstützung der Dresdner Historikerkommission geleistet zu
haben. Hier sind insbesondere unsere Praktikanten Yvonne Dießner und Kazik
Jarema unsere Dagmar Clemens und Nico Major zu nennen, die am Projekt
während der Laufzeit über das normale Maß hinaus arbeiteten und dann zum Schluß
auch Kraft und Nerven für den wie immer anstrengenden Endspurt hatten. (Dietmar
Bothmer)
cardo.Kommunal am Start!
Vor vielen Landkreisen steht aktuell die Aufgabe, die Bereitstellung von
raumbezogenen Verwaltungsinformationen für die Bürger zu realisieren und
parallel dazu die Kommunikation mit den kreisangehörigen Gemeinden besser zu
unterstützen. Für das Bürgerportal gibt es da bereits eine bewährte Lösung aus
der cardo-Familie – cardo.Map³.

Die Anwendung ist vielen Anwendern als Themenstadtplan Dresden bekannt.
Das Wesentliche daran ist, neben der modernen Benutzerführung, die enge
Integration des Systems in das Intranet-cardo.
Der neu entwickelte cardo-cardo-Konnektor (cardo.c2c) unterstützt die
bidirektionale Kommunikation zwischen der cardo-Instanz im Intranet des
Landkreises/ der Stadt und der öffentlichen Instanz. So können Datenbestände,
die im Geoportal durch Bürger erfasst werden unmittelbar in das Intranet-cardo
übertragen werden.
Gleichzeitig kann jede cardo-Ebene der Verwaltung auf Knopfdruck ins
öffentliche Geoportal publiziert bzw. dort aktualisiert werden.
Speziell für die Kommunikation mit Gemeinden steht ein weiteres Modul sowohl
im öffentlichen cardo als auch im Geoportal bereit. Diese Neuentwicklung
ermöglicht die gemeinsame landkreisweite Erfassung und Publikation von
(Geo-)Daten aller Art. Hier können gemeinsam Brachenkataster gepflegt, aktuelle
Baustellen aber auch Hinweise zur Organisation des nächsten Schützenfestes
publiziert werden.
Die Anwendung lässt sich durch das zugrunde liegende generische Datenmodell
mit wenigen Mausklicks auf eine Vielzahl weiterer Anwendungsfälle anpassen. Hier
gibt es wieder deutliche Synergien zum cardo.Puzzle. Die Ergebnisse der
gemeinsamen Erfassungen kann man dann auf ganz unterschiedliche Weise
nutzen.
So sind die Baustellenverzeichnisse im Geoportal des Landkreises sicher ein
attraktives Angebot für die Einwohner des Landkreises und die Besucher. Dorthin
kann natürlich von der Gemeinde-Homepage verlinkt werden. Mit dem neuen
cardo.MapControl steht den Gemeinden in den cardo-Landkreisen eine weitere
attraktive Möglichkeit der Informationsbereitstellung auf der eigenen
Gemeinde-Webseite zur Verfügung. Bereitgestellt durch den Landkreis kann die
moderne Kartenanwendung mit einer HTML-Zeile direkt in die Homepage eingebettet
werden.
Die Anwendung kann so gestartet werden, dass auf Grundlage des gemeinsamen
landkreisweiten Informationsangebotes alle für die jeweilige Gemeinde relevanten
Informationen gefiltert werden. Auch hier kommt der cardo-Grundsatz „einmal
pflegen- vielfach nutzen“ zum Tragen.
Für Fragen und Diskussionen stehen Ihnen Herr Neidt und Herr Bothmer zur
Verfügung.
Feierliche Inbetriebnahme des neuen Stadtplanes von
Bautzen
Im Rahmen des Festkolloquiums zum 10 - jährigen Bestehen der
GEONETZ-Datendienste wurde durch Herrn Oberbürgermeister Schramm sowie den
Geschäftsführer der BBB mbH der neue Themenstadtplan von Bautzen auf Basis
unseres cardoMap³ freigeschalten. Damit setzt auch die Stadt Bautzen auf ein
innovatives und gleichzeitig bewährtes Produkt aus unserer cardo-Familie.

Durch die Flexibilität der Raumaufteilung innerhalb der
Anwendungs-oberfläche, dem einfachen Umgang mit der Karte aber auch die
gestalterische Qualität hat sich die cardoMap³-Anwendung bereits in vielen
Landkreisatlanten und Stadtplananwendungen bewährt. Das Wesentliche passiert
aber im Hintergrund. Alle Informationsangebote, die kontinuierlichen
Veränderungen unterliegen werden unmittelbar durch oder unter Nutzung des
jeweilgen Fachverfahrens generiert. Hierzu wurde ein flexibles Konnektorenkozept
umgesetzt. Parallel dazu steht den cardo³-Kunden der cm³-Konnektor zur
Verfügung, der die bidirektionale, automatisierte Datenkommunikation
zwischen cardo-Instanzen ermöglicht. Für Fragen zu unserem cardoMap³ stehen
Ihnen Herr Neidt und Herr Bothmer zur Verfügung.
Tourenplaner für die Sächsische Schweiz erfreut sich
großer Beliebtheit
Betrieben wird der interaktive Tourenplaner durch IDU nun schon seit etwa
zwei Jahren und wir freuen uns sehr, dass diese innovative Anwendung so gut
angenommen wird. Neben den klassischen Präsentationsfunktionen der touristischen
Angebote auf einer interaktiven Karte ist die kartengestütze Planungsfunktion
für Ausflüge eine gern genutzte Funktion. Inzwischen nutzen am Tag mehrere
hundert Gäste und Einheimische diese Angebot. Interessante Pläne werden durch
den Tourismusverband Sächsische Schweiz wiederum im Planungsportal bereit
gestellt.

Die Entwicklung war für uns aber nicht nur in Hinblick auf die Umsetzung des
Anwendungskonzeptes (Fa. Syncwork) eine Herausforderung. Insbesondere bei der
Datenbeschaffung waren unterschiedlichste Quellen über Diensteschnittstellen
anzubinden um die Aktualität der Daten sicher zu stellen. So wurden
beispielsweise Online-Schnittstellen zu dem Tourismusinformationssystems
"Tourist in Sachsen" oder dem Fahrplanauskunftssystem "EFA" des
Verkehrsverbundes Oberelbe implementiert. Die GIS-Funktionen haben wir in
bewährter Weise ohne GIS sondern mit Datenbankmitteln (PostGreSQL) umgesetzt.
Dazu gehört die Umkreissuche über gefilterte POI's ebenso wie die Suche nach den
optimalen Routen. Die Anwendung kann unter der Adresse http://karte.saechsische-schweiz.de
getestet werden. Inzwischen ist das Kartenfenster der Anwendung schon wieder
etwas "angestaubt" und wir freuen uns darauf, unser neues cardo³-Mapcontrol in
das Portal zu integrieren. Die Gespräche dazu laufen gerade mit dem
Tourismusverband und wir hoffen, das noch in diesem jahr umsetzen zu können.
Für Fragen und Anregungen zum Tourenplaner stehen wir gern zur Verfügung.
10. Zittauer Umweltsymposium im IBZ St. Marienthal
Am 21.und 22. April 2009 fand im internationalen Begegnungszentrum (IBZ) St.
Marienthal in Ostritz das 10. Zittauer Umweltsymposium statt. Die
ausgezeichneten Tagungsbedingungen im IBZ, hervorragende Fachvorträge und nicht
zuletzt die Rahmenveranstaltungen trugen dazu bei, dass die Konferenz
von den Teilnehmern mit viel Lob bedacht wurde. Auch wir möchten uns bei allen
Teilnehmern für die anregenden Diskussionen bedanken. Die Vorträge und einige Fotoimpressionen stehen nun
online zur Verfügung.

cardoMap³- Basis des neuen Themenstadtplans der
Landeshauptstadt Dresden
Wir freuen uns, dass wir nach intensiver Arbeit am 1.12. die Testversion für
den neuen Dresdner Themenstadtplan freischalten konnten. Die Anwendung sieht
aktuell zwar stark nach Dresden aus, ist aber ein "ganz normaler" cardo³-Client
und gleichzeitig der Nachfolger unserer cardoMap-Anwendung. Und das Wesentliche:
Die Administration erfolgt komplett aus der cardo³-Administration heraus. Das
wird die Administratoren freuen.

Die Nutzer erhalten nun eine Anwendung, die hinsichtlich der Flexibilität der
Raumaufteilung im Browserfenster neue Maßstäbe formuliert, gewohnte
Nutzerinteraktionen aus Kartenportalen aufgreift und gleichzeitig neue Ideen
beim Umgang mit digitalen Karten umsetzt. Hier sind die Erfahrungen aus dem
sächsischen Modellprojekt "Regionalportale" eingegangen und die gestaltende
Handschrift der Kollegen von der Syncwork AG ist sicher erkennbar.
Wie gehabt, kann das äußere Erscheinungsbild natürlich entsprechend der
Vorgaben des jeweiligen Portalbetreibers angepasst werden. Doch es bleibt
nicht bei Farben und Logos. Auch das Einblenden, die Position und der Inhalt der
verschiedenen Fenster (Baum, Legende, Suche, Fachanwendungen usw.) kann beim
Aufruf initialisiert werden und damit genau die passende Fachanwendung
konfiguriert werden. Auch technisch gibt es eine Vielzahl von Neuerungen. Wir
möchten beispielhaft nur den vollständig überarbeiteten Tile-Cache-Server
nennen. Beliebigen cardo³-Ebenen, so z.B. auch externen WMS-Diensten, können
durch den Einsatz unseres neuen Kachelmoduls "auf die Sprünge geholfen" werden.
Durch die Kachelung reduzieren sich die Ladezeiten drastisch, was praktisch eine
verzögerungsfreie Darstellung auf dem Client ermöglicht. Wir haben für
Testzwecke mal die Top-Sachsen eingebunden. Dort wo die Daten schon mal
angefordert wurden geht es schön schnell. Mit der erstmals möglichen
Überlagerung der Kacheln mit „richtigen“ GIS-Daten konnten die Grenzen der
Kachelsysteme (Google & Co.) überwunden und die Vorzüge beider
„Welten“ vereinigt werden. Die Freischaltung soll voraussichtlich im 1. Quartal
des neuen Jahres erfolgen. Wer einmal einen "geschützten" Blick auf die neuen
Funktionalitäten werfen möchte, kann uns einfach eine Mail senden.
Auch bei den Fachanwendungen können wir nun neue Wege gehen. Es ist nicht
mehr erforderlich, dass diese Anwendungen aus dem Themenstadtplan heraus
aufgerufen werden. Vielmehr können die Anwendungen als klassische
HTML-Anwendungen gebaut und um eine leichtgewichtige Kartenanwendung ergänzt
werden. Die Datenbasis bleibt identisch und es tritt kein zusätzlicher
Administrationsaufwand auf. Als Beispiel für solch eine eingebettete Karte
möchten wir auf unsere Demoanwendung Bauvorbescheid verweisen (http://webs2.idu.de/cardomapcontrol/BPEL_Antrag.aspx).
Wir wünschen viel Spaß beim Testen und freuen uns auf Meinungsäußerungen und
Anregungen. Das wird dazu beitragen die wahrscheinlich auftretenden
Kinderkrankheiten zu heilen und neue Ideen in die Weiterentwicklung einfließen
zu lassen.
cardo³-GDI-Workshop am 15.10.08
Über die große
Resonanz auf die Einladung zu unserem cardo³-GDI-Workshop haben wir uns
sehr gefreut. Mehr als 80 Vertreter aus kommunalen und staatlichen Verwaltungen,
aus Unternehmen und Ingenieurbüros nahmen das Angebot wahr, sich über die neuen
Möglichkeiten von cardo³ beim Aufbau von flexiblen Geodateninfrastrukturen zu
informieren. Die Vortragsfolien finden Sie unter unserer Rubrik Veröffentlichungen. Wir
danken allen Gästen aus nah und fern für die angeregten Diskussionen und stehen
für weitere Fragen zu cardo³ gern zur Verfügung.
Programm des cardo³-GDI-Workshops
Das Programm unseres am 15.10. in Dresden-Hellerau stattfindenden Workshops
steht! Wir haben uns bemüht, für die Vorstellung der zahlreichen
Neuentwicklungen hinreichend Zeit einzuplanen und gleichzeitig genügend
Raum für Diskussionen zu lassen. Hier der geplante Ablauf:
| 10.00
|
Begrüßung,
Dietmar Bothmer (IDU) |
| 10.10 |
„Was macht die
Verwaltung eigentlich? Vom Wissen über Verwaltungsprozesse zwischen
Behördenalltag und EU-Dienstleistungsrichtlinie“, Matthias Neutzner (Syncwork
AG) |
| 11.00
|
cardo³ als
GDI-Infrastrukturkomponente - ein Überblick, Rene Neidt
(IDU) |
| 12.00
|
Mittagsbuffet |
| 13.00
|
Metadatenverwaltung
im cardo³ und Informationsaustausch mit zentralen Systemen wie GEOMIS Sachsen
oder PortalU, Rene Neidt & Thomas Höhne
(IDU) |
| 13:30
|
Integration der
Publikumsanwendung cardo.Map in das System cardo³, Nico Major (IDU) |
| 14:00
|
Orchestrierung von
(GIS-) Diensten zur Unterstützung von Verwaltungsprozessen am Beispiel der
Bearbeitung einer Bauvoranfrage, Dietmar Bothmer
(IDU) |
| 14:30
|
Flexible
Bereitstellung von Geoinformationen für externe Nutzer, Stefan Möller
(IDU) |
| 15:00
|
Kaffeepause,
Diskussion und Einzelgespräche zur cardo³-Einführung und
Migration |
|
Ende der
Veranstaltung:
offen |
Falls Sie Interesse an dem spannenden Thema haben, laden wir Sie herzlich
ein, an diesem kostenlosen Workshop teilzunehmen. Hier
finden Sie das Anmeldeformular.
cardo³ auf der KOMCOM in Leipzig
Am 16. und 17. September haben wir cardo³ erstmals unseren Kunden sowie
weiteren Interessenten vorgestellt. Wir haben uns sehr über
die äußerst positive Resonanz gefreut und sind uns sicher, dass wir mit den
vielen grundlegenenden Neuerungen in cardo³ die Voraussetzungen geschaffen
haben, um cardo als leistungsfähige und
zukunftssichere Infrastrukturkomponente in
modernen Geodateninfrastrukturen zu positionieren.
Herzlichen Dank an alle Besucher unseres Messestandes für die angenehmen und
inspirierenden Gespräche. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen zum
cardo³-Kolloquium am 15.10.2008 in Dresden-Hellerau.
Vorabinformation zum Workshop „cardo³ als Komponente
moderner Geodateninfrastrukturen“
Liebe cardo – Anwender, liebe GIS – Interessierte,
für Ihre langfristige Planung möchten wir Sie schon heute auf den am
15.10.2008 in Dresden-Hellerau stattfindenden Workshop „cardo³ als
Komponente moderner Geodateninfrastrukturen“ hinweisen. Als Veranstaltungsort
haben wir den Konferenzraum Riemerschmidt im GebäudeEnsemble Deutsche Werkstätten Hellerau
mit seiner kreativen Atmosphäre gewählt.
Wir möchten Ihnen an diesem Tag viele Neuigkeiten rund um cardo³
demonstrieren, die weiteren Entwicklungsrichtungen skizzieren und über erste
Erfahrungen aus Migrationsprojekten berichten.
Aber wir wollen an diesem Tag auch über den „cardo³-Rand“ hinausschauen und
werden Kollegen einladen, die interessante Aspekte im Umfeld des Aufbaus von
Geodateninfrastrukturen beleuchten können. Das genaue Programm versenden wir mit
den Einladungen Anfang September und stellen es auf unserer Internetseite
bereit.
Wie gewohnt stehen wir Ihnen aber auch im Vorfeld dieser Veranstaltungen
jederzeit für Anfragen und Hinweise unter den gewohnten Kontaktadressen in
Zittau und Dresden zur Verfügung.
cardo für Alle !
Zum Anwendertreffen der GEONETZ Datendienste Bautzen wurde die Erweiterung
der Zusammenarbeit zwischen der BBB mbH als Träger der GEONETZ Datendienste und
der IDU bekanntgegeben. Alle GDD-Kunden - inzwischen mehr als 50 - haben ab
sofort die Möglichkeit mit cardo auf die GDD-Daten zuzugreifen. Damit stehen den
Anwendern alle wesentlichen Funktionen eines Desktop-GIS zur Verfügung. Bei
Bedarf können die GDD-Kunden spezielle cardo-Erweiterungsmodule mieten. Die
jeweiligen Provider stehen den GDD-Kunden für die Einrichtung und Beratung zur
Verfügung.
Das Anwendertreffen der GEONETZ Datendienste am 31.03.2008 im Gewandhaus
Bautzen:


Fachplanungs-Partner des Jahres 2007

Wir erhielten im Februar 2008 von einem langjährigen Auftraggeber, der
agratec AG, eine Auszeichnung als Fachplanungs-Partner des Jahres 2007 mit dem
2. Platz. Das bestätigt unsere hohe Qualität zu einem guten Preis. Insbesondere
aufgrund unserer schnellen Reaktionen auf Anpassungen und Änderungen der
Planungen wurden wir gelobt. Das freut uns sehr. Die agratec AG errichtet
bundesweit Biogaskraftwerke in Verbindung mit einer vorgeschalteten
Trockenvergärung. Wir erarbeiteten im Rahmen der Antragsverfahren zur
Genehmigung nach BImSchG Immissionsprognosen zu Geräuschen und
Gerüchen.
cardo.MapControl ab sofort verfügbar
Die untenstehende Kartenanwendung ist weniger als Anfahrtsskizze sondern
vielmehr als Demonstrator unserer innovativen Kartenkomponente zu verstehen.
Bitte versuchen Sie, so wie von Google Maps® und Virtual
Earth® gewöhnt, mit der Anwendung umzugehen.
Das Einbinden dieser ASPX-Anwendung in Ihre Internetseite oder Ihre
Fachanwendung braucht wenige Programmzeilen und schon steht die gesamte Welt des
cardo-Integrationssystems Ihren Nutzern zur Verfügung. Egal ob es sich um Datei-
oder datenbankbasierte Datenquellen, WMS - oder WFS-Dienste handelt: Alles was
cardo kennt (und das ist nicht wenig) steht
dem cardo.Mapcontrol zur Verfügung und kann über eine leistungsfähige
Programmierschnittstelle angesprochen werden. Weitere Informationen finden Sie
under www.cardogis.com.
Selbstverständlich stehen wir Ihnen unter unserer Rufnummer 03583 5409499
gern persönlich zur Verfügung.
cardo-Tileserver-Client ist online
Seit dem 12.11.2007 steht unser neuer cardo-Client zur Verfügung. Die
Anwendung nutzt die Virtual Earth-API von Microsoft und erlaubt allen
cardo-Nutzern die Publikation beliebiger cardo-Ebenen. Dabei wird dieses
Publizieren denkbar einfach gemacht.

Eine Kartendarstellung mit ein oder mehreren selektierbaren Ebenen wird durch
Klick auf die rechte Maustaste als "Eigene Karte" gespeichert und bei
entsprechender Berechtigung freigegeben. Im Client ist nun lediglich die Adresse
des cardo-Servers einzugeben und schon stehen die zu veröffentlichenden Daten in
der performanten und nutzerfreundlichen Welt zur verfügung. Überzeugen Sie sich
selbst: http://www.regiogis.net/ve.
Als weiterer cardo-Server steht http://cardo2.idu.de für Tests bereit.
Für Fragen stehen Ihnen die Herren Neidt
und Bothmer zur Verfügung.
Zentralisierung von Fachverfahren und dezentrale
Auskunftslösungen
Im Zusammenhang mit der bevorstehenden Funktionalreform übernehmen die
Landkreisverwaltungen zahlreiche Fachverfahren. Viele dieser Verfahren sollen
zukünfitg zentral betrieben werden. Einige Überlegungen zu diesem Thema und
Vorschläge zur Nutzung verteilter Geodateninfrastrukturen haben wir in der
Rubrik Gedanken
niedergeschrieben. wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion!
Grenzen überschreiten!
Irgendwie haben wir uns an das Zoomen mit dem Mausrädchen gewöhnt und
versuchen das nun auch in "richtigen" GIS. Bekanntermaßen mit mäßigem Erfolg.
Gerade im WEB-GIS-Bereich könnte man ja am Rad drehen, aber da muss innerhalb
eines akzeptablen Zeitraumes auch tatsächlich eine Karte kommen. Dass es
geht machen Google Earth/Maps, Virtual Earth & Co. vor. Sicher ist es
anstrengender, die Tiles on the fly zu generieren und nicht jeder kann 600
Server für ein loadbalancing mal eben vorhalten. Den Nutzer interessiert
letztlich aber nur das Ergebnis. Und da steht bei der Nutzerfreundlichkeit 1:0
für die Newcomer. Warum also nicht die Vorzüge beider "Welten" miteinander
kombinieren. Ein paar Worte mehr dazu mitsamt dem "Live" Demo sind unter der
Rubrik Gedanken
zu finden.

Man kann für viele Anwendungen gerade die hervorragenden
Navigationsmöglichkeiten mit den ausgezeichneten Übersichtskarten nutzen und
dann "unsere" GIS-Daten aus den entstehenden staatlichen und kommunalen
Infrastrukturen zuladen. Andererseits können wir uns für unsere "richtigen"
GIS-Anwendungen eine Menge an Bedienfunktionen abschauen, Kartenmaterial und
Geocodingdienste der neuen Anbieter nutzen. Wir werden so
verfahren!
Unser ITS-Portal (karten.saechsische-schweiz.de) wird
zukünftig optional die Karten von Virtual Earth (Microsoft) verwenden. Der
Geocoding-Dienst von Google ist bereits enthalten. Auch das Publikumsportal
RegioGIS, welches derzeit mit der Landeshauptstadt Dresden und weiteren
kommunalen Partnern entwickelt wird, kann auf Virtual Earth-Ressourcen
zurückgreifen.
Für cardo-Nutzer hat die neue Zeit bereits begonnen.
Seit heute können alle im cardo bekannten Datenquellen als Tilelayer für
Virtual Earth (VE) zur Verfügung gestellt werden. Das geht genau so einfach wie
das Bereitstellen von WMS und WFS-Diensten. Ein Klick auf die rechte Maustaste
ermöglicht das Speichern einer Kartenkomposition im Ordner "Meine Karten". Wenn
ein anonymer Zugriff auf die Daten gestattet wird, steht diese Ebene unmittelbar
für VE zur Verfügung. Dabei ist es unerheblich ob die zugrundeliegende Quelle
eine Shapedatei, ein Rasterbild, ein Geodatenserver oder ein entfernter WMS-
oder WFS-Dienst ist.
Das obenstehende Bild zeigt die "berühmte" Mapserver-WFS-Quelle der CCGIS mit
den Umrissen der deutschen Bundesländer. Diese wurden serverseitig in cardo
eingebunden und für VE veröffentlicht. Das untere Beispiel zeigt Daten zum
grenzüberschreitenden Gewässermanagement für das Gebiet der Mandau.

Und natürlich geht im "richtigen GIS" jetzt auch das Mausrädchen.
Nicht zur Veröffentlichung, aber durchaus demonstrierbar: Auch die ALK passt
überraschend gut zu den Kartengrundlagen von VE. Kommen Sie mit uns ins
Gespräch. Wir geben unsere Erfahrungen zu Nutzung der
Google&Microsoft-Angeboten gern an Sie weiter.
Für Fragen stehen Ihnen die Herrn Bothmer und Neidt gern zur Verfügung.
Weitere Infos und ein Testzugang finden Sie hier.
Neue Module für cardo und GEONETZ
In den letzten Wochen wurden eine Reihe neuer Module für die Systeme cardo
und Geonetz entwickelt und ausgeliefert. Dazu gehören die Anwendung
"Kommunalstatistik" mit den Teilbereichen Einwohner- sowie Wohnstatistik. Diese
Anwendung wurde gemeinsam mit der Stadt Bautzen entwickelt.
Die Anwendung Liegenschaftmanagement enstand in Zusammenarbeit mit dem
Landratsamt Löbau-Zittau und ermöglicht die komfortable Verwaltung der
Liegenschaften des Landkreises. Neben den Zustands- und Vorgangsdaten zu den
Liegenschaften können auch alle Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen mit den
entsprechenden Kosten und Abschreibungen berücksichtigt werden. Mit dem
berühmten Knopfdruck lassen sich dann unmittelbar alle für Planungs- und
Entscheidungsprozesse relevanten Informationen abfragen und aggregieren.

Sächsische Schweiz à la Karte ...
Anlässlich der ITB Berlin 2007
(Internationale Tourismus Börse) wurde der Prototyp der Anwendung Sächsische Schweiz à la
Karte, ein Planungswerkzeug für touristische Zwecke für die
Sächsische Schweiz, vorgestellt.
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